Traditionelle Chinesische Medizin


Gesundheitspraxis

Mariska Doosje


Praxis für

Physiotherapie &

TCM – Akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Heilkunst, die sich vor über 3000 Jahren in China herausbildete und über die Jahrhunderte hinweg weiterentwickelte. Als ganzheitliche Medizin will sie die Schulmedizin wirkungsvoll ergänzen, nicht ersetzen. Unterschiede zur westlichen Schulmedizin sind zum Beispiel:

TCM                                                                 

  1. Erfahrungsmedizin                             
  2. Ganzheitlicher Sicht 

Behandlung der Wurzel/Ursache

  1. Förderung der Gesundheit
  2. Therapie durch Anregung körpereigene

Regulationsprozesse      

Schulmedizin

  1. Wissenschaftliche Medizin
  2. Symptombezogener Sicht

Behandlung der Symptomen

  1. Behebung von Krankheit
  2. Therapie durch artifizielle Produkte und Technik

Die Schulmedizin hat in unsere Gesellschaft  einen hohen Stellenwert. Sie ist ohne Zweifel sehr wichtig, manchmal lebenswichtig und steht mit ihren Erkenntnissen, der Forschung und der Behandlung von Krankheiten meistens an erster Stelle.


Die Schulmedizin behandelt vor allem Krankheiten und ihre Symptome, sieht den Menschen in ihre Behandlung nicht als Einheit, ein ganzheitlicher Ansatz fehlt oft. Es gibt genügend Situationen, in denen die Schulmedizin nicht weiter kommt und alternative Heilmethoden gute Erfolge erzielt haben. So kann die alternative Heilkunde die Schulmedizin unterstützen und parallel eingesetzt werden. Die TCM kann deswegen als komplementäre Medizin gesehen werden.

Das oberste Ziel der Traditionellen Chinesischen Medizin ist es, die Balance im Körper wieder herzustellen und damit die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Wie oben erwähnt, unterscheidet sich ihre Vorstellungen vollständig von denen unserer westlichen Schulmedizin. Daher ist es wichtig, zu verstehen, auf welchen Grundlagen die TCM basiert ist.

Yin und Yang

Yin und Yang sind polare Kräfte, innerhalb eine Einheit. Yin und Yang stehen zum Beispiel für Nacht und Tag, Erde und Himmel, Aktivität und Ruhe, Frau und Mann. Beide sind im ständigen Wandel, es gibt keinen absoluten endgültigen Zustand. Ebenfalls ist das Yin ohne das Yang nicht vorstellbar und umgekehrt. Der Tag gibt es nicht ohne die Nacht. Sie sind in der ganzen Natur und damit auch in jedem von uns, bis in der kleinste Zelle, vorhanden und sollten im Gleichgewicht sein damit der Mensch gesund ist.

Qi

Qi wird am besten durch den Begriff  (Lebens)-Energie beschrieben. Das QI muss harmonisch fließen können. Ist der Fluss von Qi gestört, entsteht Krankheit. Qi fließt in einem Netzwerk von energetischen Kanälen im Körper, den Meridianen, die z.B. auch in der Akupunktur ihre Bedeutung haben.


Die Fünf Wandlungsfasen/Elemente

Die Lehre der fünf Elemente ist der Basis für die chinesische Weltsicht. Alle Wandlungen dieser Welt sind das ständige Wechselspiel vom Yin und Yang. Zum Beispiel werden die Jahreszeiten in den fünf Wandlungsphasen dargestellt. So steht Holz für Frühling, Feuer für Sommer, Erde für Spätsommer, Metall für Herbst und Wasser für Winter.


Die verschiedenen körperlichen, emotionalen und geistigen Funktionen des Menschen, werden ebenfalls den fünf verschiedenen Wandlungsphasen zugeordnet.  Zum Beispiel die Emotion Ärger zum Holz, Freude zum Feuer, das Organ Magen zum Erde, Lunge zum Metall und die Blase zum Wasser, usw.